Bei den „Gartenkindern“ arbeiten vier fest angestellte, staatlich anerkannte Erzieher*innen und ein Erzieher in berufsbegleitender Ausbildung. Das Team wird in der Regel von ein oder zwei Bundesfreiwilligen unterstützt.

 

„Ich mag die Vielseitigkeit des Berufs“, sagt Anja, Erzieherin der Marienkäfergruppe: Jahrgang 1970, zwei Kinder, zwölf Jahre Berufserfahrung und seit Gründung der Kita dabei. Sie schätzt es, die unterschiedlichen Facetten des Alltags mit den Kindern zu teilen, wobei ihr besonders deren Offenheit, Begeisterungsfähigkeit und Fantasie gefällt. Als künstlerischer Kopf der Marienkäfer ist sie gerne kreativ mit den Kindern und übernimmt bei Festen Kostümierung und Dekoration.

 

Martin, Jahrgang 1970, drei Kinder, ist seit November 2017 Erzieher bei den Marienkäfern. Er kennt die Gartenkinder schon seit zwei Jahren und freut sich mit uns nun ein fester Bestandteil des Teams zu sein. Er selbst sagt: „Bei den Gartenkindern gibt es Raum und Zeit, jeden Tag aufs Neue zu schauen, welche Bedürfnisse, Ideen, Stimmungen da sind und den Tag danach zu gestalten. Das gefällt mir besonders gut“. Ihm ist der Austausch mit Allen, die dort ein und ausgehen wichtig – die täglichen Gespräche mit den Kindern, Eltern und Kolleg_innen. "Im Garten bin ich besonders gern, weil es ein Raum ist der einen nicht auf eine bestimmte Tätigkeit festlegt. Es gibt viel Material zum Bauen, geheime Verstecke, Plätze zum Ausruhen, Sand, Wasser, Werkzeug, Platz für Feuer u.s.w. Jeder hat dort die Möglichkeit seinen Ideen nachzugehen“.

 

Stephen, Jahrgang 1975, ist seit März 2008 Erzieher der Buntspechtgruppe und hält viel von der Betreuung kleiner Kinder im familiären Rahmen einer Elterninitiativkita. Ihm ist die intensive Beziehung wichtig, die er zu jedem einzelnen Kind aufbauen kann und die er als Voraussetzung dafür betrachtet, die Fähigkeiten der Kinder zu entdecken und zu fördern. Er sagt: „Ich kenne die richtig gut und kann ganz individuell auf alle eingehen.“ Das macht ihm Spaß.

 

Seine Kollegin Ulla, Jahrgang 1968, ein Sohn, ist im März 2010 mit zwanzig Jahren Kindergartenerfahrung zu den Buntspechten gestoßen. Sie bringt ihre Fortbildungen in Psychomotorik – der gezielten Förderung kindlicher Körperwahrnehmung – bei den „Gartenkindern“ ein. Sie singt gern, macht Fingerspiele oder Quatsch mit den Kindern und sagt: „Ich bin auch gern einmal ein Ritter.“ Dann wiederum findet sie es wichtig, „nur“ die Rolle der Beobachterin einzunehmen. Sie ist gern im Garten an der frischen Luft.

 

Sebastian, Jahrgang 1997, kam 2016 als Bundesfreiwilliger zu uns und bleibt im Rahmen seiner berufsbegleitenden Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher weiterhin Teil der Gartenkinder. Er findet gut, dass die Kinder in viele Alltagsentscheidungen eingebunden werden: "Spannend ist es, jeden Tag etwas neues zu erleben. Kein Tag gleicht dem anderen“.

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